Makulaerkrankungen betreffen die Netzhautmitte und bedrohen somit das “scharfe Sehen”, die Lesefähigkeit, die Möglichkeit Gesichter zu erkennen. Einer der größten Triumphe der Augenheilkunde ist es, dass in den letzten Jahren manche dieser Erkrankungen behandelbar wurden. Dabei wird ein Medikament in den Glaskörperraum des Auges injiziert. Die größte Bedeutung hat hier die Altersassoziierte Makuladegeneration. Weitere in diesem Zusammenhang wichtige Makulaerkrankungen sind das Makulaödem bei Gefäßerkrankungen und Diabetes mellitus sowie das Makulaleiden bei hoher Kurzsichtigkeit.
Zugelassen sind momentan folgende Medikamente: Lucentis, Macugen, Ozurdex, sowie das für die Augenheilkunde nicht zugelassene, in der Praxis aber erprobte Avastin. Alle vier Präparate werden von mir angewandt.